SpinnR.at: ein Vorgehensmodell von den Mitteln zum Geschäft

Wie gehen erfolgreichen Gründerinnen vor?

Prof. Saras Sarasvathy hat in zahlreichen Studien ergründet, wie erfolgreiche Gründerpersönlichkeiten vorgehen. Nach Österreich kam dieses Wissen durch Michael Faschingbauer und sein Buch Effectuation. Eines der vier darin genannten Prinzipien lautet “Orientiere dich an deinen Mitteln. Sie bestimmen, was machbar ist.”

SpinnR.at – erster Schritt: Sammlung der verfügbaren Mittel:
  • Wer bin ich (Identität: Werte, Wünsche)?
  • Was kann ich (Kompetenzen: Fähigkeiten, Fertigkeiten, Erfahrung)?
  • Wen kenne ich (Kontakte, Netzwerke)?

Bei Kooperationen besonders interessant: Was ist das Gemeinsame und was bringen die einzelnen Menschen alles ein, unabhängig vom Thema der Kooperation.

SpinnR.at – zweiter Schritt: Ideensuche:

Manchmal drängen sich Ideen auf, meistens suchen wir sie mit klassischen Kreativitätsmethoden. Welche Idee aber lohnt die Vertiefung?

Zur Erfolg versprechenden Idee

SpinnR.at – dritter Schritt: Analyse eines Wertangebots:

Ein Angebot hat für Kunden Wert, wenn es Wünsche erfüllt, Nöte lindert oder beseitigt und bei der Erledigung von Aufgaben hilft. Es zählt daher zunächst, wie gut kenne ich meine Kunden oder meine Zielgruppe? Was zwickt sie, was hätten sie gerne, wobei kann ich sie unterstützen?

SpinnR.at – vierter Schritt: Geschäftsmodell:

Wenn das der Fall ist, kann die Kundin glücklich werden. Um selber damit Geld verdienen zu können brauche ich ein tragfähiges Geschäftsmodell. Ich muss die Leistung kostengünstig erbringen, potenzielle Kundinnen müssen davon erfahren und sie zu einem guten Preis kaufen. Und man muss es besser machen als der Wettbewerb.

Der dritte und vierte Schritt sind von Alexander Osterwalder unter de Titeln Value Proposition Canvas und Business Model canvas beschrieben worden. Die explizite Berücksichtigung des Wettbewerbs kommt darin nicht vor, diese ist aber ebenso nötig.

SpinnR.at von SpinnRaum

SpinnRaum unterstützt Ihre Suche nach Geschäftsideen nach dem oben beschriebenen Modell in Workshops, zwischen denen Sie – alleine oder mit meiner Begleitung – noch ein paar Analysen und Recherchen durchführen.

Im ersten Workshop sammeln wir die Mittel, überlegen mögliche Geschäftsideen und untersuchen einige auf ihren Wert für Kunden.  Daheim vertiefen Sie die Analysen dann und wählen ein oder wenige Angebotsideen für die weitere Bearbeitung aus.

In einem Folgeworkshop stellen wir die Grundzüge eines Geschäftsmodells zusammen. Wie und mit wem erbringen Sie die Leistung? Wie erfahren Ihre Kundinnen davon? Und: wofür bezahlen Sie Geld und wofür verdienen Sie welches?

Die Workshopdauer begrenzen wir mit ca. drei Stunden, eine Zeit, die sie hoffentlich eher vom normalen Geschäftsbetrieb entbehrlich sind. Der Abstand zwischen den Workshops sollte nicht zu lange sein (etwa 14 Tage), damit auch das noch frisch im Gedächtnis ist, was nicht aufgeschrieben wurde.

Stichwort aufgeschrieben: es gibt natürlich Fotos von den Plakaten und Post-It-Arrangements, die während der Workshops entstehen.

Interessiert: Bitte rufen Sie mich an!

Literatur:

Faschingbauer, M. Effectuation: Wie erfolgreiche Unternehmer denken, entscheiden und handeln

Osterwalder, A. et al Business Model Generation: A Handbook for Visionaries, Game Changers, and Challengers

Osterwalder, A. et al Value Proposition Design: How to Create Products and Services Customers Want