Auch Unternehmen müssen atmen

(31.10.2014)

Unternehmerisches Handeln im Rhythmus der Jahreszeiten.

Kennen Sie das?

Kaum ist ein Projekt beendet, wird das nächste gestartet. Und für die Mitarbeitenden geht der Druck unverändert weiter.
Kaum ist ein Produkt halbwegs entwickelt, wird es auf den Markt geworfen. Testen dürfen die Kunden (“Kinderkrankheiten”), Beta-Versionen sind sogar “schick”.
Menschen werden ausgepowert, fallen ins Burnout, werden krank.

Die acht Phasen nach dem Gaia-Prinzip

Die acht Phasen nach dem Gaia-Prinzip

Es könnte anders sein. Die Natur gibt uns dazu eine Vorlage – jedenfalls hier in Mitteleuropa.

Nach Frühling und Sommer mit Aussaat, Wachstum und Ernte folgen Herbst und Winter mit einer Ruhephase zur Regeneration und der Vorbereitung auf den nächsten Frühling. Die bäuerlichen Menschen nützen (oder nützten jedenfalls früher) diese Zeit zum Danken, zur Konservierung der Vorräte als Vorbereitung auf den Winter und zur Pflege und Restaurierung der Werkzeuge. Diese Vorlage – “Gaia-Prinzip” genannt – unterscheidet acht Phasen, je zwei pro Jahreszeit. Die Einteilung ist uralt, was an teilweise uralten keltischen und christlichen Festen an den Phasenübergängen zu erkennen ist.

Sich an diese Vorlage zu halten, hilft auch Unternehmen, produktiv zu bleiben und dabei die Ressourcen zu schonen. Ein gutes Beispiel dafür bietet die Projektmanagementmethode Scrum, der ein ähnlicher Zyklus zugrunde liegt: Planen – Produzieren – Testen – Abnahme – Retrospektive.

Im kommenden Jahr wird das “Gaia-Prinzip” phasenweise vorgestellt. Wir beginnen mit der Phase “Rückzug” nach dem Fest Allerheiligen.

Für Neugierige: http://www.gaia-prinzip.com/
(
Quelle: Veronika Lamprecht)